Primär-Sicherungen

Die Schwachstellen unserer Häuser heute sind Türen, Fenster, Wände, Decken, Dächer und Dachluken. Diese gilt es zu sichern. Vor Allem die mechanischen Sicherungen sind die Primär-Sicherungen und sind unabhängig von den Sekundär-Sicherungen zuerst anzugehen. Würde man die einzelnen Einstiegsmöglichkeiten lediglich gegen Fremdeinwirkung sichern, wäre die Sache völlig einfach und unkompliziert. Aber so einfach ist es nicht.

Dies erkennt man deutlich an den auf den ersten Blick widersprüchlichen Anforderungen.
Die Polizei sagt: „Sie müssen sich gegen Einbruch schützen“
Die Feuerwehr fordert: „Der Fluchtweg muß jederzeit offen und ohne Widerstand zu öffnen sein“.
Die Versicherung macht es sich leicht: „Kommt jemand unberechtigt herein oder im Brandfall nicht hinaus, dann geht der Versicherungsschutz verloren“.

In sachlich (z.B. bei bau-, brandschutz- oder denkmalschutzrechtlichen Schwierigkeiten) begründeten Einzelfällen können Abweichungen von den Richtlinien zugelassen werden. Mechanische Sicherungsmaßnahmen sind immer so zu konzipieren, dass ein Einbruch erschwert, zeitlich verzögert und nach Möglichkeit verhindert wird.

Voraussetzung für die Wirksamkeit und Anerkennung einer mechanischen Sicherungsmaßnahme durch die Versicherung ist die Konformität der eingebauten Anlagenteile mit den gültigen VdS-Regeln. Die Versicherungen stehen hinter VdS Schadenverhütung und wissen nach einer VdS-Anerkennung, dass die Sicherungsmaßnahme nach den gültigen Richtlinien geplant und unter ausschließlicher Verwendung VdS-anerkannter mechanischer Sicherungseinrichtungen, deren Leistungsmerkmale aufeinander abgestimmt sind, von einer VdS-anerkannten Errichterfirma für mechanische Sicherungseinrichtungen unter Beachtung der anerkannten Regeln der Technik ausgeführt wurde. Sofern VdS-anerkannte Sicherungseinrichtungen nicht zur Verfügung stehen, werden auch andere Sicherungseinrichtungen akzeptiert, wenn diese von einem akkreditierten Labor geprüft und einer akkreditierten Zertifizierungsstelle anerkannt sind.

 

Planung der Sicherungsmaßnahmen

Vor der Planung einer Sicherungsmaßnahme erfolgt die Bestandsaufnahme. Diese gibt Aufschluß über:

    -Gefährdungsgrad, z.B. Lage und Einsehbarkeit des Objektes, Umfang des Risikos
    -baulicher Zustand, z.B. Wandstärke, Türen- und Fenstermaterial
    -Gefährdete Einstiegmöglichkeiten, z.B. uneinsehbarer Kellerabgang
    -außergewöhnliche Risikomerkmale, z.B. Hausherr ist Politiker oder Schauspieler
    -Flucht- und Rettungsweg für den Brandfall erkennen
    -Regelmäßige Gewohnheiten der Hausbewohner
    -welche behördlichen oder versicherungstechnischen Auflagen sind zu berücksichtigen

Aus Sicht des Einbrechers muß ein Einbruch schnell, ohne großen Widerstand und mit geringem Risiko von statten gehen. Dazu zieht er es vor:

    -keinen Lärm zu erzeugen
    -unsichtbar, bevorzugt im Dunkeln zu „arbeiten“
    -keine Aufmerksamkeit zu erregen
    -geringer Widerstand, deshalb gut gesicherte Objekte werden gemieden

Einige Maßnahmen sind ganz einfach vorzunehmen, unabhängig vom ausführlichen Sicherungskonzept:

    •alle äußeren Stromquellen (z.B. Außensteckdosen) müssen abschaltbar sein
    •Garten-/Geräteschuppen müssen versperrt und Werkzeuge weggeschlossen sein
    •Leicht zugängliche Leitern, (um damit auf Dächer, über Anbauten, Vordächer, Feuerleitern, Außengitter ins Haus zu kommen).

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